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NABU - Soest: Gedanken zum Naturschutz...

Frederic Vester in: 

Die Kunst, vernetzt zu Denken

worum es sich dreht:

Meyer-Abich in: 

Wege zum Frieden mit der Natur

"Wir brauchen Natur wie das tägliche Brot. Die Freude am Erleben der unberührten Natur ist nur ein Hinweis darauf. Vielleicht sind wir ja deshalb darauf programmiert sie schön zu finden, weil wir sonst nicht wissen würden, wie sehr wir sie brauchen. Sie ist die Basis unseres Daseins.

Wir sind im Begriff, diese Basis aufgrund einiger weniger kurzsichtiger, egoistischer Wünsche und Ansprüche zu unserem Nachteil zu zerstören.

Naturschutz muss in der Tat aus einer neuen Perspektive gesehen werden:

 

Wir brauchen die Natur - nicht sie uns!

 

"Vielmehr scheint der ganz überwiegende Teil der Naturschützer die Natur um ihrer selbst willen zu schützen und ihr damit intuitiv einen Eigenwert einzuräumen..."

 

Martin Gorke in: 

"Artensterben"

 

"Uneigennützigkeit ist (...) zumindest in den westlichen Industriegesellschaften nicht systemkonform und zieht leicht den Verdacht auf sich, immer noch nicht begriffen zu haben, was in einer Konkurrenz- gesellschaft die Bedingungen des Erfolges sind. Der einfachste Weg, diesem Verdacht von vornherein zu entgehen, ist es, das eigene Handeln möglichst lückenlos als eigennützig zu deklarieren, besonders aber das nicht eigennützige Handeln..."