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August 2020: Baggern für den Artenschutz. 

Wer in diesen Tagen aus der Beobachtungshütte die Halbinsel im Zachariassee betrachtet, ist vielleicht etwas irritiert über die beiden Baumaschinen. Baggern im Naturschutzgebiet?

"Manchmal muss man zu größeren Geräten greifen, um Pflegearbeiten durchzuführen", so Peter Hoffmann vom NABU, einer de Betreuer des NSG-Zachariassee. Beschleunigt durch lange Trockenheit und niedrige Wasserstände hat sich ist auf den erhöhten Sandflächen der Halbinsel eine Grasart ausgebreitet, die alle anderen Pflanzenarten des Sandlandes hemmungslos verdrängt: Das Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos). [mehr dazu für Praktiker] Hier haben die seltenen und daher besonders zu schützenden Arten der Sandmagerrasen keine Chance mehr. Die jährliche Pflegemahd befördert das Wachstum sogar und eine mehrmalige Mahd, wie oft empfohlen wird, ist hier wegen der Bodenbrüter ausgeschlossen. Auch ein flachgründiges Pflügen ist nicht nachhaltig: Die verbleibenden Wurzelreste treiben wieder aus - stärker als vorher.

Es beliebt nur eine Maßnahme, die sich als nachhaltig erwiesen hat. Der Boden muss flachgründig abgeschoben werden und die Wurzelmasse beseitigt werden. Nach dem Mähen und Abräumen des Grases musste also ein Schlepper mit Schild und ein Bagger her. Unter der obersten Bodenschicht kam dann - wir hatten es erwartet - Bausschutt und Schotterreste zum Vorschein, Material, dass wie schon vom Seeufer und von Tauchgängen im See kannten. Die Firma Zacharias, die hier bis Ende der 1980ger Jahre Sand und Kies abgebaut hat, betrieb auch ein Gebäudeabrissunternehmen. Dazu wurden nach Abschluss der Sandförderung die Fundamente und die Bauschuttreste der Sandsilos und Nebengebäude kurzerhand mit frischem Sand überspült und unsichtbar gemacht. Durch das Abschieben haben wir jetzt ein Flachufer gestaltet, das den ursprünglichen Sandboden zeigt - Platz für die Ausbreitung von Pionierpflanzen und neuer Lebensraum für Sandlaufkäfer und Wegwespen.

oben: Reinhold Lodenkemper, einer der Betreuer des NSG (rechts) im Gespräch mit dem Tiefbauunternehmer.

Übrigens: Die Kosten für den Baggereinsatz wurden komplett vom NABU-Lippstadt übernommen. Ihre Beiträge und Spenden machen unsere Naturschutzarbeit möglich. 

Ergebnisse solcher Gestaltungsmaßnahmen zeigt ein Video von Peter Hoffmann: Leben in Sand- und Heidelandschaft.


24.Juli 2020: "Zeit der Schmetterlinge" NABU-Zählaktion. "

WDR Lokalzeit berichtet

Wir haben ein Aufahmeteam des WDR in Lippstadt begrüßt um einen Beitrag zur NABU-Aktion "Zeit der Schmetterlinge" zu produzieren. "Vorher hatte ich eine Reihe von Blühwiesen und Ackerrandstreifen aufgesucht, um einen geeigneten Drehort zu finden, an dem auch Schmetterlinge zu sehen sind", so Peter Hoffmann. "Das Ergebnis war ernüchternd - nein  -  es war deprimierend", so Hoffmann weiter, "nicht ein einziger Falter war an diesen warmen Tagen zu sehen, nicht einmal am stark duftenden Lavendel in einem Vorgarten."   Dann machen wir eben einen Bericht über genau diese Situation, so die Redakteurin Katja Brinkhoff. Und genau so verlief der zweistündige Dreh in den Blumenwiesen des Lippstädter Südertor-Parks. Drei Heufalter konnte ich dann im Laufe des Nachmittags zählen. Der Kameramann gab sich alle Mühe, wenigstens diese in Szene zu setzen. Ein buntes Bestimmungsbuch und eine alte Schmetterlingssammlung aus meinem studentischen Praktukum zur Enthomologie Ende der 70ger Jahre zeigte dann wenigstens, was man zur "Zeit der Schmetterlinge" eigentlich hier alles eben nicht mehr antrifft... Insgesamt dürfte das ein eher trauriger Bericht werden. Sendetermin steht noch nicht fest, aber auf die landesweiten Zählergebnisse bin ich sehr gespannt. Also bitte mitmachen - es geht noch bis zum 15.7.2020

WDR-Lokalzeitteam

WDR-Kamerateam in Lippstadt. Rechts im Bild die Aufnahmeleiterin Katja Brinkhoff im Gespräch mit Grünflächenamtsleiter Lothar Dreckhoff". Es gab zwar nur wenige Schmetterlinge, dafür aber einen vergnüglich-entspannten Nachmittag im Park. Danke für die Mühe.

23.Juli 2020:  Nach Pandemie-Logdown: "Blumengroup" nimmt Vortragstätigkeit wieder auf:

 Auf Einladung der VHS-Lippstadt haben Luise Hauswirth (ABU) und Peter Hoffmann (NABU) ihren Multimedia-Vortrag zum Thema Wildblumenwiese und Insektenvielfalt gehalten "Nur bunt ist nicht genug...", so der neue Titel des aktualisierten Vortrages macht schon deutlich, worum es geht: Bunte Blühmischungen gibt es massenhaft in jedem Laden. Die Ergebnisse geben den Gartenbesitzern ein gutes Gefühl und locken ja auch Insekten an. ABER das reicht eben nicht. Es geht um Florenverfälschung, Einschleppung fremder Arten und Gene und ungeeignete Futterpflanzen für die Insektenlarven. Peter Hoffmann erläutert die engen Verknüpfungen in einem Ökosystem zwischen verschiedenen Pflanzen und Tieren. Insekten spielen dabei eine Schlüsselrolle und ihr Rückgang ist dramatisch.

Luise hauswirth und Peter Hoffmann, Referenten des VHS-Vortrages nur bunt ist nicht genug

Der Saal in der VHS-Lippstadt ermöglicht die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zwischen den Gästen. Luise hauswirth und Peter Hoffmann, Referenten des VHS-Vortrages nur bunt ist nicht genug


13.Mai 2020: Neues NABU-Naturvideo von Peter Hoffmann ist online: Die Sache mit den Bienen und den Blüten"

Diesmal geht es um die Beobachtung, dass die massenaft aufgestellten Bienenstöcke im Naturschutzgebiet Zachariassee für die Wildinsekten eine bedrohliche und nicht zu akzeptierende Nahrungskonkurrenz sind. "Es sind nicht die Honigbienen, um die wir uns kümmern müssen, das machen schon die Imker", so Hoffmann. "Imkerei hat in Naturschutzgebieten nichts zu suchen", so sein Fazit.

Titelbild Naturvideo von Peter Hoffmann

Wir haben den Flächenbesitzer des alten Hauses an der Bismarckstraße mit einem Brief auf die Situation aufmerksam gemacht in der Hoffnung, dass er die Situation versteht und darauf reagiert. Das hat er, wie wir aus "gut informierten Kreisen" erfahren haben. Seine Antwort: "Den Brief habe ich schon weggeschmissen...". Ignoranz ist keine gute Basis für Diskussionen...


28. Januar 2020: NABU-Ortsgruppe Warstein übernimmt Betreuung und Pflege einer Obstwiese.

Dazu ein Pressebericht im Soester Anzeiger: Team NABU Warstein


Januar 2020: "Blumengroup" Initiative zur Förderung der Lippstädter Pflanzen- und Insektenvielfalt erhält Spende vom GSO

In  jedem Jahr veranstaltet das Gymnasium Schloss Overhagen in Lippstadt ein Adventsingen mit der ganzen Schulgemeinde. Damit verbunden ist eine Spendenaktion,  die 2019 dem lokale Artenschutzprojekt  der sog. "Blumengroup" gewidmet war. Jetzt wurde die Spende mit einem symbolischen Scheck den Naturschutzvertreterinnen und Vertretern von ABU, BUND und NABU offizielle überreicht. "Das Spendenaufkommen war so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr", teilte Hans Peter König, Lehrer und Organisator der Spendenaktion an dem privaten Gymnasium der Runde mit. Die Naturschutzverbände bedankten sich herzlich. Das Spendengeld soll verwendet werden, um die Aktion weiter bekannt zu machen und das recht teure Saatgut, was eigens für den Raum Lippstadt zusammengestellt ist und von regionalen Spenderflächen geerntet wurde, für weitere Flächen zu beschaffen.    Team NABU Warstein
Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinde und der Naturschutzverbände  ABU/BUND/NABU nehmen den Spendenscheck entgegen. (Foto: H.P.König)



Januar 2020: "Blumengroup" Initiative zur Förderung der Lippstädter Pflanzen- und Insektenvielfalt erhält Spende vom GSO

In  jedem Jahr veranstaltet das Gymnasium Schloss Overhagen in Lippstadt ein Adventsingen mit der ganzen Schulgemeinde. Damit verbunden ist eine Spendenaktion,  die 2019 dem lokale Artenschutzprojekt  der sog. "Blumengroup" gewidmet war. Jetzt wurde die Spende mit einem symbolischen Scheck den Naturschutzvertreterinnen und Vertretern von ABU, BUND und NABU offizielle überreicht. "Das Spendenaufkommen war so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr", teilte Hans Peter König, Lehrer und Organisator der Spendenaktion an dem privaten Gymnasium der Runde mit. Die Naturschutzverbände bedankten sich herzlich. Das Spendengeld soll verwendet werden, um die Aktion weiter bekannt zu machen und das recht teure Saatgut, was eigens für den Raum Lippstadt zusammengestellt ist und von regionalen Spenderflächen geerntet wurde, für weitere Flächen zu beschaffen.    Team NABU Warstein
Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinde und der Naturschutzverbände  ABU/BUND/NABU nehmen den Spendenscheck entgegen. (Foto: H.P.König)


Januar 2020: NABU-Warstein mit neuem Team wieder aktiv

Mitglieder der Ortsgruppe Warstein des NABU trafen sich zu einem gegensetigen Erfahrungs- und Informationsaustausch. Ziel der Zusammenkunft war es, die Vor-Ort-Arbeit neu zu beleben und sich wieder stärker für Landschaft und Natur in und um Warstein einzusetzen.   Angedacht haben die Naturfreunde die Pflege und Betreuung einer für den Naturschutz zu entwickelnden Fläche in Warstein. Damit soll ein konkreter Beitrag geleistet werden, um den Bestand von heimischen Pflanzen- und Tierarten zu sichern und Maßnahmen für ihren wirkungsvollen Schutz zu entwickeln.   Organisatorisch in die Hand nehmen soll das ein dreiköpfiges Sprecherteam, das von der Versammlung bestimmt wurde.  Zum ersten Sprecher der revitalisierten Ortsgruppe wurde Martin Dicke (49 Jahre), gelernter Bürokaufmann, erkoren.  Zweite Sprecherin ist Linda Müller (27), die gerade ihren Master in Biologie und Naturschutz gemacht hat. Um die Finanzen kümmert sich Paul Köhler (63), Leitender Regierungsdírektor bei der Bezirksregierung Arnsberg.   Team NABU Warstein
v.l.: Linda Müller, Nartin Dicke, Paul Köhler
Neben der Durchführung von praktischen Naturschutzarbeiten stehen auch Exkursionen und öffentliche Vorträge zu ökologischen Themen auf der künftigen Agenda. Natürlich sucht man auch die Zusammarbeit mit den bestehenden örtlichen Umweltschutzinitiativen; auch um Doppelarbeit zu vermeiden und die knappen Ressourcen sinnvoll zu bündeln.   Die Ortsgruppe Warstein des NABU, der derzeit über gut 40 Mitglieder angehören, ist offen für weitere engagierte Menschen, die sich passiv und aktiv der Natur widmen und gerne Verantwortung übernehmen möchten.   Vor allem jüngere Menschen soll die Möglichkeit eröffnet werden, sich durch praktische Arbeit miteinzubringen.  Die Teilnahme der Ortsgruppe an der kommenden Frühlingsaktion „Saubere Landschaft“ bietet hierzu die erste gute Gelegenheit.
 

7.12.2019:

2. Ehrenamtsforum im LWL-Naturkundemuseum Münster


Grafik: LWL/Lohmann
Im Museum war der Eintritt  für Besucher frei. Bei schlechtem Wetter nutzen das zahlreiche Gäste. Zusätzlich ist das Museum an allen nur denkbaren Ecken und Nieschen mit Info- und Ausstellungsständen wie ein bunter Markt gefüllt.
Foto: P.Hoffmann
Überall begegnen sich aktive EhrenamtlerInnen, an den Namensschildern zu erkennen,  Gleichgesinnte aus einem breiten Feld rund um Naturschutz , Naturgeschichte, Insektenkunde, Botanik und mehr. Es ist beeindruckend, wer sich alles womit befasst - die Expertise der hier versammelten ist gewaltig und - wie Museumschef Matthias Löb bei seiner Begrüßungsansprache im Planetarium betont, unverzichtbar. 
Wir haben einen Ausstellungsstand genau gegenüber einer Nervenzelle und Gehirnplastinaten. (Es läuft gerade eine Sonderausstellung zum Thema - ein Besuch lohnt in jedem Fall) Der Platz ist perfekt, ist gestaltet mit Rollups, flyergefüllten Tischen, Blumensamentüten, Plakatwänden und einem Bildschirm an der Wand, auf dem die NABU-Naturfilme von 11:30 bis 18:00Uhr in Dauerschleifen laufen. Peter Ferlemann, der "Lippetaucher" und Experte für Muscheln und Fische in unseren Heimatgewässern, hat seinen Tisch mit Fundstücken aus dem Fluss gefüllt - ein merkwürdiges Panoptikum vom Gewehrkolben über eine rostverkrustete Kutschenlampe, historischen und prähistorisch Knochenfunden, neue "Fossilien" in Form von Altbatterien und Porzellan-Pfeifenköpfen. Daneben sind seine Jahrbücher mit wunderschönen Unterwasseraufnahmen ständig  Gesprächsanlässe.

Foto: P.Hoffmann
Über unsere Blumensamenmischungen kommen wir mit zahlreichen Besuchern in einen intensiven Austausch. Da begegnet uns eine kommunale Mitarbeiterin einer Ruhrgebietsstadt, die nach solchen Lösungen sucht oder der Fachmann eines Saatgutherstellers, die Gartenbesitzer und die Naturfreunde mit ähnlichen Konzepten - wir sind hier nicht allein, ein gutes Gefühl - tauschen unsere Erfolge und unseren Frust aus - auch das tut gut.

Foto: P.Hoffmann
Die Naturfilme vom NSG-Zachariassee mischen sich mit ihren Vogelstimmen-O-Tönen unter den Gesprächsgeräuscheteppich. Aus der Ferne klingen passend dazu die Rufe einer Feldgrille vom Infostand der Insektenkundler. Das Museumspersonal ist überall unterwegs und immer serviceorientiert mit der Frage: Ist bei ihnen alles in Ordnung? Danke, ja, es läuft....


28.10.2019: Bagger im NSG-Zachariassee: Biotop-Optimierung

In diesen Tagen kann man wieder mal einen einsamen Bagger in der Wiese am Ostfer des Sees beobachten.  Hier wird das Gelände für die Wiederansiedlung der sehr seltenen Knoblauchkröte optimiert. "Das Sandland hier ist optimal für einen Wiederansiedlungsversuch", so Luise hauswirth von der Biologischen Station im Kreis Soest (ABU). Dazu wurd eine sog. Nahrungsmulde, ein Laichgewässer und Sandaufschüttungen als Winterquartier angelegt. Alles wird so gestaltet, dass es leicht offengehalten werden kann, denn die Knoblauchkröte liebt das sandige Kulturland. Im Münsterland wqird sie auch Kartoffelkröte genannt. In einem ersten Schritt sind bereits in den zurückliegenden jahren Quaulquappen der Knoblauchkröte hier ausgsetzt worden, weitere werden im Frühjahr folgen. Der Krötennachwuchs stammt aus einer autorisiehrten Zuchtstation im Münsterland. In drei jahren etwa wird der Erfolg kontrolliert. Finanziert werden die Arbeiten als sog. "Integriertes LIFE-Projekt" aus Naturschutzmitteln der EU. Ähnliche Maßnahmen wurden auch an anderen Stellen im Bereich der Lippeaue durchgeführt.

18.10.2019: Mitgliederversammlung 2019

In diesem Jahr fand die Mitgliederversammlung in Warstein in dem wunderschönen  Museum Haus Kupferhammer statt. Unser NABU-Mitglied Paul Köhler, aktiv im Förderverein des Museums, hatte das ermöglicht. Im Anschluss an die Sitzung gab es einen Rundgang durch das Museum. Ein Besuch des Hauses während der Öffnungszeiten sei hier sehr empfohlen!
Wichtige Themen:
 - Die Ortsgruppe Warstein soll mit neuen Sprechern/ Sprecherinnen wieder aktiv werden, Aufgaben und Themen gibt es im Raum Warstein genug.
- Vorsitzender Peter Hoffmann und Kassenwart / Geschäftsführer Reinhold Lodenkemper kündigen aus Altersgründen das letzte Jahr ihrer Vorstandstätigkeit an. "Nach fast 30 Jahren Vorstandsarbeit im NABU Kreis Soest / Lippstadt muss es hier endlich Bewegung geben, es ist nicht gut, wenn hier so lange die gleichen Leute tätig sind...", so Hoffmann. Hoffmann und Lodenkemper machten deutlich, dass damit ja nicht ihre aktive Arbeit für den Naturschutz im NABU endet, so wollen sie z.B. die fachliche Betreuung der Naturschutzgebiete im Auftrag der UNB weiter sicherstellen. Eine Nachfolge für die Vorstandsmitglieder ist noch nicht in Sicht. Hoffmann schilderte die Konsequenzen für den Verein, wenn der Vorstand nicht wieder neu besetzt werden kann und machte deutlich, dass die Schwierigkeiten, neue ehrenamtliche Vorstandsmitglieder bei zu verpflichten,  ein gesellschaftsliches Problem sei, von dem viele NGOs betroffen seien. Er gehe aber davon aus, dass die wichtigen Naturschutzaufgaben auch weiterhin erfüllt weden, "dazu hängen wir zu sehr an dieser Arbeit"!

Eine Übersicht über die Tätigkeiten des NABU im Kreis Soest im Geschäftsjahr 2018/19 und das Sitzungsprotokoll gibt es hier zum Download.
Tagesordnung/Einladung      Tätigkeitsbericht 2018/19      Sitzungsprotokoll


10.2019: Gleich 4 neue NABU-Naturvideos: "Libellenquintett"

Gleich 4 neue Naturvideos präsentiert Naturfilmer Peter Hoffmann dem NABU-Kreis Soest. Die 4 Videoclips gehören zusammen und zeigen überraschende Szenen aus dem Leben unserer Libellen am Zachariassee, dem von uns betreuten Naturschutzgebiet.
Link zur Videoübersicht
Titelbild vom Video: Libellenquintett
 

21.9.2019: Umwelttag in Lippstadt

Die "Initiative zur Förderung der Lippstädter Blumen- und Insektenvielfalt", in Lippstadt auch "Blumengroup" genannt, hat den Lippstädter Umwelttag wieder neu aufzulegen. Vor fast 20 Jahren (!) gab es diesen bunten Markt der Möglichkeiten - von der Stadt Lippstadt organisiert - noch regelmäßig. Wir fanden, das es Zeit wurde, ihn wieder neu ins Leben zu rufen.
Initiatoren des Lippstädter Umwelttages
Initiatoren des Umwelttages: v.r. Joachim Drüke (ABU), Peter Hoffmann (NABU), Peter Trabner (Schauspieler), Prof. Heinrich Münz und Wilhelm Sprenger (BUND)

Das Interesse war groß, 18 Gruppen, Initiativen und Vereine sind unserer Einladung gefolgt und haben den historischen Rathausplatz mit Infoständen und Aktionen bunt gestaltet. Zusätzlich haben wir im historischen Rathaussaal Kurzfilme und Vorträge um das Thema Naturschutz und seine Geschichte gehalten , die jeweils ein interessiertes Publikum fanden(Luise Hauswirth, Prof. Heinrich Münz, Peter Hoffmann). Zum Abschluss dann das Open-Air-Theaterstück "Der Tod des Empedokles" von und mit Peter Trabner ("Tatort Dresden") Sein provokantes Umwelt-Theaterstück, dass er alleine mit einem Baum und einigen (un)Freiwilligen aus dem Publikum spielte, war schon beeindruckend und -drückend, "wusste man am Ende doch nicht, ob man an den richtigen Stellen gelacht hatte oder ob es überhaupt etwas zu lachen gab...". so die Kritikerin der Lippstädter Tageszeitung "Der Patriot".  Bildergalerie

20.3.2019: Vorträge der "Initiative zur Förderung der Lippstädter Blumen- und Insektenvielfalt"

Nach Multimediavorträgen in Bad Sassendorf (Biostation ABU) und im alten Rathaus Wiedenbrück ist unser nächster Vortrag am i. den 20.3.2019 im KASINO Lippstadt (Veranstalter: INI) Luise Hauswirth und Peter Hoffmann erläutern, warum eine bunte Blütenwiese noch keine nachhaltige Insektenhilfe ist und stellen die engen, im Laufe der Evolution entstanden Verknüpfungen heimischer Wildblumen mit heimischen Insekten dar. Da gibt es viel überraschendes in Bild und Film zu sehen.

3.3.2019: Störch im NSG-Zachariassee zurück...

Die beiden haben die Nistplattform besetzt und machen ausgedehnte Revierflüge in die Umgebung. Zumindest einer der beiden ist allerdings noch nicht hier gewesen. Im Gegensatz zu den bisherigen Störchen hier ist er beringt. Wir konnten Ring ablesen. Er wurde 2013 als Jungvogel in den Rieselfelden Münster beringt. 

6.1.2019: NABU-Kreisverbandsvorsitzender mit "Lippstädter Rose" ausgezeichnet

Im Rahmen des Lippstädter Neujahrsempfanges zeichnet der Bürgermeister jetzt zum 15. drei Bürgerinnen und Bürger für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich Soziales, Umwelt-, Natur,- und Tierschutz aus. In diesem Jahr erhielt Peter Hoffmann diese Anerkennung, die erstmals im Bereich Naturschutz vergeben wurde. "Ich habe mich über diese Auszeichnung sehr gefreut. Sie zeigt doch, dass die langjährige Arbeit des NABU in Lippstadt durchaus wahrgenommen und geschätzt wird, herzlichen Dank dafür".
Hoffmann erhält Lippstädter Rose von Bürgermeister Sommer
Bürgermeister Christof Sommer zeichnet Peter Hoffmann mit der "Lippstädter Rose" aus. 

10.12.2018: Preisverleihung Naturschutzwettbewerb

Die "Initiative zur Förderung der Lippstädter Pflanzen- und Insektenvielfalt" (NABU / ABU /BUND) hat sich mit ihrem Projekt beim Naturschutzwettbewerb der Bezirksregierung Arnsberg ( Natur in der Stadt / Natur im Dorf) beteiligt. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Preis vom Regierungspräsidenten, bzw. dem Abteilungsleiter Natur- und Umweltschutz überreicht. Wir freuen uns über die Anerkennung, das Budget der Initiative ist jetzt 250€ größer. 
 

v.l.: Bernd Müller (Leiter der Abteilung Umwelt und Naturschutz), Luise Hauswirth (Botanikerin ABU), Peter Hoffmann (NABU Lippstadt), Prof. Heinrich Münz (BUND)


23.11.2018: Obstbaumaktion


Im Sommer 2018 fand die NABU-Landesdelegiertenkonferenz im Kreis Soest (Bad Sassendorf) statt. Die Landesgeschäftsstelle hat zur CO2 - Kompensation (erforderlich geworden durch die Nutzung von PKW bei der Vorbereitung und Tagungsdurchführung) die Mittel für Acht Obstbäume bereitgestellt. Der NABU-Kreisverband hat aus eigenem Budget noch mal was draufgelegt. Als Ort für die Anpflanzung haben wir den Hof Scheer-Gerken vorgeschlagen. In der Galerie des ehemaligen Bauernhofes fand im Sommer das Vortreffen der LVV statt und hier war zwischen Mai und August unsere NABU-Fotoausstellung zu sehen - mit einigem Erfolg übrigens und großer Resonanz. Die Besitzerin des Hofes und der Galerie war hoch erfreut über den Vorschlag, gab es doch früher auf einer angrenzenden Wiese zahlreiche Obstbäume, die nach fast 100 Jahren fast alle abgängig sind. Jetzt wurden durch tatkräftige Unterstützung eines benachbarten Landschaftsgartenbau-Betriebes 15 hochstämmige Obstbäume mit fast 4m Größe angepflanzt. Die Bäume sind so plaziert, dass die zukünftige Ernte der Bevölkerung zur Verfügung steht.Obstbaumaktion

v.L.: Reinhold Lodenkemper (NABU) Thomas Stuckenschneider (Ortsvorsteher), Veronika Scheer-Gerken (Hofeigentümerin), Martin Drees (Gaten- und Landschaftsbauer)


22.11.2018: NABU-Fotoausstellung im Stadthaus Lippstadt



Bürgermeister Sommer hat heute im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern von NABU, BUND und ABU, der Pressesprecherin der Stadt und Mitarbeitern der Abteilung Kultur unsere Fotoausstellung im Stadthaus eröffnet. Auf Initiative des Leiters Kultur, Wolfgang Streblow bereichern jetzt 47 Fotografien aus dem Naturschutzgebiet Zachariassee die hellen Gänge des Verwaltungsgebäudes. Dazu kommen gehören gehören vier Bildtafeln mit Kartenausschnitten und historischem Bildmaterial aus der Landschaftsgeschichte der Region um das heutige Naturschutzgebiet. Auch diese Besonderheit ist erwähnenswert: Die Bilder sind mit archivfesten Materialien geruckt, sollen mind. 200 Jahre halten und landen am Ende als Beitrag zur Natur- und Landschaftsgeschichte im Stadtarchiv. Die Leiterin des Heimatmuseums wird zur Ausstellung mit unserer Unterstützung eine Dokumentation dazu verfassen. Für den Naturschutz in Lippstadt aber ist es noch wichtiger, dass die Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch und gerade - der Bürgemeister nun täglich an diesen Bildern vorbei kommen - so prägt sich die Bedeutung der Arten Vielfalt sicher ein...

Ausstellung im Stadthaus Lippstadt

v.l.: Uwe Albert (Stadt LIppstadt, Abteilung Kultur) und Reinhold Lodenkemper (NABU) hängen unsere BIlder in den Gängen des Stadthauses auf.

Übrigens:

über einen QR-Code kann man die

Ausstellung online betrachten

und erhält zusätzlich ausführliche Texte zu jedem Bild.


10.2018: Initiative zur Förderung der heimischen Tier- und Pflanzenvielfalt



Die Aktion der drei lokalen Naturschutzverbände stößt auf großes Interesse und zeigt Strahlwirkung. Unser Vortrag zum Thema, entwickelt von Luise Hauswirth, Botanikerin der ABU und und Fachfrau für den Bereich Sandlebensräume und Peter Hoffmann, Biologe und Naturfilmer beim NABU-Kreis Soest ist schon für 2019 mehrfach gefragt. Die Blumensamenaktion mit heimischen Wildkräutern findet Interesse auch in den Nachbargemeinden, wir beraten dort gerne. Das Spendenaufkommen 2018 für dieses Projekt ist erstaunlich, wir können damit auch im kommenden Jahr neue Projekte anstoßen. Im Frühjahr 2019 stehen bereits 3 Flächen für eine Einsaat mit der Lippstädter Mischung zur Verfügung, z.B. in der Grundschule Lipperbruch (Lippstadt) und bei der INI-Lippstadt.


28.9.2018: Mitgliederversammlung



Die Mitgliederversammlung des NABU-Kreisverbandes fand in einer kleinen Runde mit intensiven Gesprächen statt. Der vom Vorsitzenden vorgelegte und erläuterte umfangreiche Tätigkeitsbericht machte allen Anwesenden deutlich, dass der Umfang der Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden müsse. Trotz stark gestiegener Mitgliederzahl ist die Zahl der aktiven Mitglieder eher gering. Über die Frage, wie mehr Mitglieder für die aktive Arbeit gewonnen werden könnten, wurde ausführlich beraten. Darüber hinaus scheint es ein gesellschaftliches Phänomen zu sein, dass in den Vereinen die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung zurück geht.

Breites Betätigungsfeld im Kreisverband

Der Tätigkeitsbericht gibt eine Übersicht über die Aufgabenfelder, in denen wir uns betätigt haben. Wir würden uns freuen, wenn weitere Mitgliederinnen und Mitglieder hier einen Bereich entdecken, den sie gerne mitgestalten möchten.

Download:

Tätigkeitsbericht

Sitzungsprotokoll


8.9.2018: Fahrradexkursion durchs Lippstädter Sandland


Die Gemeinschaftsaktion von ABU / NABU / BUND wurde von dr Botanikerin Luise Hauswirth vorbereitet und geführt. An den noch gut sichtbaren Resten einer Binnendüne (Bellevue ) vorbei am Lippeufer zur Burgruine und dann nach Norden zu den Baggerseen . Der Ausflug endete im NSG-Zachariassee. Hier gab Peter Hoffmann Einblicke in die Geomorphologie und Präsentierte Knochenfunde vom Mammuth aus den eiszeitlichen Sanden, die bisher als Baustoffe abgebaggert wurden.

Die sanften Wellen im Wäldchen An der Bellevue lassen die ehemalige Struktur der Binnendüne aus Flugsanden aus der Lippeaue noch gut erkennen.


Mitgliederversammlung 2018: Gäste willkommen


Die jährliche Mitgliederversammlung des Kreisverbandes findet am

28. September 2018 um 17:00 Uhr im Josefshaus

in Lippstadt-Lipperode statt. Gäste sind willkommen - eine gute Gelegenheit, den NABU im Kreis Soest näher kennen zu lernen. Hier gibt es die

Einladung zum Download

.


Unterwegs mit einem Schädlingsbekämpfer...


war der WDR-Lokalzeit-Reporter Heinrich Buttermann. Der Journalist vom Studio Siegen berichtete in der Lokalzeit, wie ein Schädlingsbekämpfer an einem einzigen Tag bis 20 Wespennester an Privathäusern auf Anruf vergiftete. Mit der Unteren Naturschutzbehörde haben wir geklärt, dass in den Fällen juristisch leider nichts zu machen ist. Der allgemeine Schutz der Tiere ist dann aufgehoben, wenn ein berechtigtes Interesse der Bewohner an der Tötung der Insekten besteht, und das sei bereits bei dem Empfinden von Störungen durch die Insekten gegeben, so Herr Münstermann von der UNB beim Kreis Soest in einer mündlichen Mitteilung. Im Fernsehbeitrag wurde u.a. gezeigt, wie das Nest einer Langkopfwespenart in einer Tujahecke vergiftet wurde. Hier hätte eine sach- und fachkundige Beratung der Hausbewohner gereicht, denn diese Wespen sind weder aggressiv noch kommen sie an den Kaffeetisch auf der Terrasse. Eine solche Beratung hätte natürlich das schnelle Geschäft des Schädlingsbekämpfers verhindert.

Wir haben dazu eine Stellungnahme an den Schädlingsbekämpfer abgegeben, zur Mitkenntnis an den WDR und die UNB beim Kreis Soest.

Stellungnahme Download


Juli 2018: NABU-Landesvertreterversammlung in Bad Sassendorf / Kreis Soest


Am Vortag zur Landesvertreterversammlung 2018 in Bad Sassendorf, trafen sich 25 Delegierte zu einem entspannten und informellen Austausch über ihre Verbandsarbeit. Obwohl die gleichen Ziele im Naturschutz verfolgt werden, gehen die Gruppen vor Ort ganz unterscheidliche Wege - ganz nach ihren Möglichkeiten, denn Wir sind, was wir tun...!

Landesgeschäftsführer Bernhard Kamp (rechts) begrüßt die Gäste in unserer Fotoausstellung auf Hof Scheer. Hier gibt es bei Kaffee und Kuchen einen entspannten Start in das Tagesprogramm. Joachim Drüke, Leiter der Biologischen Station der ABU (2. v.rechts) führte die Gäste anschließende durch die schönsten Teile der renaturierten Lippeaue.

Am Abend gesellt sich Josef Tumbrinck, (NABU-Landesvorsitzender) dazu. Der Tag endet im Hof der Biologischen Station (Lohner Mühle) mit Essen, Trinken und vielen Gesprächen. Die gute Kooperation zwischen dem NABU im Kreis Soest und der ABU als Träger der Biostation wird hier für alle deutlich - danke für eure Unterstützung.

Am Sonntag um 10:00Uhr trafen über 200 Delegierte aus ganz NRW im Tagungszentrum Bad Sassendorf ein. Auch hier eine perfekte Organisation des Landesverbandes und der Tagungsstätte. Schwerpunktthema vor der eigentlichen Vollversammlung: Landwirtschaft und Naturschutz - ein heißes Eisen. Die neue Ministerin Ursula Heinen-Esser vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, stellt sich vor. Es scheint sich ein fruchtbarer Dialog mit dem NABU zu entwickeln (Bild unten)

Im Rahmen der Tagung werden zwei NABU-Mitgleider aus dem Kreis Soest in besonderer Weise geehrt: Karl Beleke (Warstein) und Volker Sturm (Lippstadt) erhalten die Goldene Ehrennadel des NABU-Bundesverbandes für ihr Lebenswerk. Ihr kontinuierliches Engagement im Naturschutz bis ins hohe Alter hinein ist beispielhaft. Wir gratulieren dazu sehr herzlich!

Josef Tumbrinck hält die Laudatio für Karl Beleke und Volker Sturm (v. l.)...

Die Ehrenpreisträger mit NABU-Landesvorsitzendem Josef Tumbrinck (links) und Geschäftsführer Bernhard Kamp (rechts)

In einem straff organisierten Tagungsprogramm werden Geschäftsberichte, Tätigkeitsberichte und Resolutionen verabschiedet.


Juni 2018: 3-Auen-Exkursion


Organisiert und fachlich vorbereitet von der Botanikerin Luise Hauswirth (ABU) wurde die Gemeinschaftsaktion der drei Verbände (NABU / ABU / BUND) Initiative zur Förderung der Pflanzen- und Insektenvielfalt wieder aktiv: Eine Fahrradexkursion fürhrte durch 3 NSG´s im Bereich der Lippeaue. L. Hauswirth stellte den TeilnehmerInnen ganz untescheidliche Grünland- und Wiesenbereiche vor, gelungene und weniger gelungene Flächen im Sinne der heimischen Artenvielfalt.


Juni 2018: Desaster am Boker Kanal nicht nur in Lippstadt..


Der historische Kanal zieht sich von Paderborn-Sande über 30km bis nach Lippstadt und wird mit Lippewasser gespeist. Bauarbeiten in Paderborn nahe des Einlaufbauwerkes haben dazu geführt, dass der Kanal über vile km plötzlich trocken gefallen ist. Ein ökologischer Totalschaden, so Peter Hoffmann (NABU-Vorsitzender des NABU im Kreis Soest) vor der Presse und im Lokalfernsehen. Millionen von Kleintieren, Fischen und der seltenen Flussmuschel sind verendet. Auf Grund der guten Wasserqualität befand sich hier einer der ganz wenigen Muschelbestände in NRW - damit ist es vorbei, vielleicht für immer. Die Muscheln haben einen komplizierten Vermehrungskreislauf, sind auf Fische wie dem Stichling angewiesen. Das ist jetzt erst einmal vorbei. Die Regeneration wird Jahre dauern.


Mai 2018: Lippstädter Parkzauber Infostand mit ABU u. BUND


Die Veranstaltung war bei sommerlichem Wetter bestens besucht, ein gelungener Familientag im Lippstädter Grünen Winkel. Die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Umweltverbänden ABU und BUND hat großen Spaß gemacht. Eine gute Idee und Gelegenheit, unsere Lippstädter Wildblumenmischung vorzustellen. Die Lokale Presse hat das Thema toll aufgenommen und uns unterstützt. Die kleinen Saentütchen stoßen auf großes Interesse in der Bevölkerung.


April 2018: Wir sehen was, was du nicht siehst - Fotografie im Hof Scheer


Vernissage:

Freitag, 27. April 2018 um 19:00 Uhr.

Begrüßung:

Veronika Scheer-Gerken (Galeristin) und Vertreter der NABU-Landesgeschäftsstelle.

Einführung:

Antje Prager-Andresen (Künstlerin)

Begleitprogramm:

Lutz Gerlach (Komponist u. Pianist, lgm-records)

Hoffmann und Lodenkemper sind seit über 25 Jahren für den Naturschutzbund NABU aktiv. Neben der Naturschutzarbeit verbindet sie die gemeinsame Leidenschaft zur Fotografie. Im Zusammenhang mit der fachlichen Betreuung der Naturschutzgebiete „NSG-Zachariassee“ und „Tonkuhle Esbeck“ in Lippstadt sind zahlreiche Bilddokumente von ihren Beobachtungen und Entdeckungen entstanden, die den Besuchern der Schutzgebiete oft verborgen bleiben.

Während Reinhold Lodenkemper vorwiegend mit Kamera und Teleobjektiv unterwegs ist, befasst sich Peter Hoffmann mit der Makro- und Mikrofotografie. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von mehr als 40 Fotografien aus diesem weiten Feld. Zusätzlich wird es zum Eröffnungswochenende eine 3D-Projektion von Makrofotografien aus dem Lebensraum der Flechten und Moose geben.

Einladung Ausstellung


Januar 2018: Aus dem Leben eines Baggersees


Der Naturwissenschaftliche Verein und das Naturkundemuseum Paderborn (im Marstall/ Schloß Neuhaus) gibt jährlich ein Mitteilungsheft heraus. Hier haben wir einen bebilderten Beitrag zur Geschichte des Zachariassee veröffendlicht. Wer wissen will, wie aus der ehemaligen Kiesgrube ein außergewöhnliches Naturschutzgebiet geworden ist und welche Rolle der NABU dabei gespielt hat, kann das hier nachlesen: Auszug aus den

Mitteilungen 2017

mit freundl. Genehmigung.

Titel Mitteilungsheft Herausgeber: Naturwissenschaftlicher Verein, in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum im Marstall. Redaktion und Layout: Dr. Klaus Wollmann Naturkundemuseum im Marstall Im Schloßpark 33104 Paderborn-Schloß Neuhaus www.paderborn.de/naturkundemuseum.

Oktober 2017: Biotoppflege im NSG Zachariassee


Für manche Besucher mag es unverständlich sein: Am Bleidiger Weg entlang des Ostufers haben wir Gehölzschnitte durchführen lassen. Die etwa 20 Jahre alten Pappeln, Erlen und Weiden direkt am Seeufer wurden etwa in Brusthöhe abgesägt und ins Wasser fallen gelassen, die Reihe dahinter stapeln sich wild am Uferrand.



Zugegeben - das sieht auf den ersten Blick chaotisch aus und genau so ist es sinnvoll. Die Gehölze werden im kommenden Frühjahr schnell wieder austreiben, Unterwuchs aus Brombeere und Stauden entwickelt sich rasch. Es entsteht wieder ein natürlicher Sichtschutz und die Kleinvögel finden Brutplätze und Nahrung im Totholz. Die Gehölze im Wasser bilden dichte Strukturen und beleben die steile Uferböschung unterhalb der Wasserlinie (Schutz für die Fische).



Oberhalb der Wasserlinie werden bald die Reiher und der Eisvogel auf dem Astwerk sitzen. Manchmal erfordert Biotopschutz auch den Griff zur Säge...


September 2017: Mitgliederversammlung 2017


hier gibt es den

Jahresbericht 2016/17 zum Download



August 2017: Professionelle Mitgliederwerbung, Teil 2


Im vergangenen Jahr hat der NABU-Landesverband bei uns im Kreis eine professionelle Mitgliederwerbung durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei Lippstadt und Umgebung. Die Mitgliederzahl konnte dadurch fast verdoppelt werden. Wir freuen uns, dass der

NABU-NRW

die Aktion bei uns im Kreis Soest jetzt in weiteren Gemeinden fortsetzt..Werberteam der Firma Wesser informiert über NABU im Kreis Soest

Ab 21.8.2017 wird das Werberteam für uns in den Orten Geseke, Erwitte, Anröchte und - wenn noch Zeit zur Verfügung steht - auch in Soest unterwegs sein und über die Arbeit des NABU vor Ort informieren. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Die jungen Leute haben stets einen Ausweis dabei und werden niemals Bargeld entgegen nehmen!

Fragen Sie uns einfach, wenn Sie unsicher sind...


August 2017: Reparaturarbeiten an unserer Beobachtungshütte


Wetter und Vandalen haben der Beobachtungshütte im NSG-Zachariassee zugesetzt. An der Wetterseite wird die morsche Holzverkleidung erneuert, der Eingangsbereich wird neu gestaltet und ein fehlendes Geländer am Bohlenweg wird ersetzt. Der Beobachtungsstand wird an einigen Tagen nicht genutzt werden können.

Reparatur am Beobachtungssatnd Zachariassee


April 2017: Termine im Frühjahr:


Ausstellung Wir sehen was, was du nicht siehst

Die Ausstellung als Online-Bildergalerie

Vortrag: Wie macht man eigentlich Natur?

(mit Videoclips und Bildern von R. Lodenkemper und P.Hoffmann, Referent: P.Hoffmann)

Termine:

09.03.2017 Gastgeber: BUND in der VHS Lippstadt 19:30 Uhr

13.03.2017 Gastgeber NABU Kreis Unna, Biologische Station Berkamen 19:00 Uhr

25.04.2017 Gastgeber Naturkundemuseum Schloß Neuhaus, Paderborn 19:30 Uhr

Ausstellung Wir sehen was, was du nicht siehst

- Kunstformen in der Natur

Ausstellung NABU

Fotografie und Fotografik von R. Lodenkemper und P. Hoffmann

05.04.2017 Veranstalter: Musikschule Warstein, Vernissage 19:30 Uhr öffendlich


Dezember 2016: Ortsgruppe Warstein: Karl Beleke und Alois Appelbaum geben Gruppenleitung ab6


Seit 35 Jahren ist Karl Beleke Mitglied im Naturschutzbund NABU. Nach der Gründung des Kreisverbandes vor 25 Jahren übernahm er gemeinsam mit dem nicht viel jüngeren Alois Appelbaum als Kassenwart die Leitung der Ortsgruppe in Warstein. In den ersten Jahren ist die Gruppe der Warsteiner Naturschützer - mit Leiter und Nistkästen ausgestattet - in die umliegenden Wälder gezogen. Sie kannten die Reviere von Schwarzspecht, Rauhfußkauz, Schwarzspecht und Uhu genau und haben sich nicht nur für deren Erhalt eingesetzt.

Die Bezeichnung Warsteiner Urgestein trifft wohl kaum auf jemanden besser zu, als auf Karl Beleke. Der 1929 geborene Senior ist noch immer fit und engagiert, wenn es um die Landschaft um Warstein herum geht. Und die hat sich mit dem Abbau des (Ur)Gesteins nun wahrlich verändert.

Mit seinem hohen Alter hat er wie kaum ein anderer diese Veränderungen durch die Steinbruchbetriebe, die Bierbrauer und den wachsenden Straßenverkehr erlebt und - so spürt man es im Gespräch - auch erlitten. Aus seinem ansehnlichen Fundus legt er schnell ein paar Fotos auf den Tisch, die belegen, was er meint: Wo auf alten Abbildungen geschlossener Wald das hügelige Landschaftsbild prägte, sind heute statt dessen tiefe Löcher in der Landschaft, die Berge sind als Baumaterial verschwunden. In der jüngeren Vergangenheit kam nicht nur bei den NABU-Aktiven in Warstein eine tiefe Sorge dazu: Wenn der Steinabbau weiter in Tiefe geht, ist unser Trinkwasser gefährdet. Mit eigenen Beobachtungen belegt Karl Beleke seine Sorge. Und dann lehnt er sich plötzlich entspannt zurück: ... aber da gibt es ja jetzt ein höchstrichterliches Urteil, das dieses verhindert! Und er wäre nicht Karl Beleke, wenn er nicht auch nach vorne schauen würde: ... ich werde es ja nicht mehr erleben, aber ich stelle mir vor, wie aus den offenen Steinbrüchen neue Lebensräume werden und sich die Natur ihren Teil zurück holt .

NABU Warstein: Vorstandsmitglieder

Bild oben: (v.l.) Alois Appelbaum, Reinhold Lodenkemper, Karl Beleke, Peter Hoffmann

Karl Beleke und Alois Appelbaum gaben jetzt aus Altersgründen ganz offiziell die Verantwortung für die NABU-Ortsgruppe ab. Der Kreisverbandsvorsitzende Peter Hoffmann und Geschäftsführer Reinhold Lodenkemper bedankten sich bei einem Besuch in Warstein für die lange aktive Zeit beim NABU. Die beiden Senioren versicherten, dass sie sich weiter für Landschaft und Natur in und um Warstein einsetzen werden - so gut es eben geht. Dabei wünschen Sie sich sehr, dass es jüngere Menschen gäbe, die ihre Aufgabe in Warstein übernehmen und fortführen werden.


November 2016: Landwirtschaft - Jagd - Naturschutz, ein Dauerthema


Ein vom NABU-Kreis Soest initiierter und pointiert formulierter Pressebericht in der Tageszeitung Der Patriot zu aktuell erfolgten Störungen im NSG-Zachariassee in Lippstadt bekam engagierte Leserbriefe und Anschreiben als Reaktion, die in ihrer eskalierenden Form die Sachfragen polemisch überlagern. Der NABU-Vorsitzende hat deshalb einen offenen Brief zur Klärung der Situation aus Sicht des NABU-Kreisverbandes verfasst, der hier zum Download zur Verfügung steht.

Der Pressebericht und bisher erschienene Leserbriefe sind hier als Kopie einzusehen. Dazu erfolgte Anschreiben stellen wir als Kopie auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Pressebericht

(Der Patriot vom 17.11.2016)

Jägerken vom Zacha

Leserbriefe

dazu (Der Patriot vom 25.11.2016)

Polemische Hetze... , Gänse fühlen sich sicher

Offener Brief vom NABU

-Vorsitzenden zur Sache:

Offener Brief zur Gänsejagd im Lipperoder Bruch


November 2016: Jahreshauptversammlung


1. In der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Peter Hoffmann und der Kassierer Reinhold Lodenkemper. Der Stellvertretende Vorsitzende Thomas Laumeier beendete nach vielen Jahren seine Mitarbeit im Vorstand des Kreisverbandes. Sein Engagement beim NABU konzentriert sich auf die Mitarbeit in der Biostation Münster und die Vorstandsarbeit beim Nachbarn NABU-Paderborner Land.

Als Stellvertreterin des NABU-Vorstandes im Kreis Soest wurde

Dr. Claudia Griebel

gewählt. Die aus Hessen stammende Chemikerin ist langjähriges Mitglied im

NABU

und lebt mit ihrer Familie in Lippstadt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

2. Sitzungsprotokoll und Bericht des

NABU

-Vorstandes zum Geschäftsjahr 2015/16 können Sie hier downloaden:

Das NABU-Jahr 2015/16

Protokoll JHV2016

und hier gibt es ein aktuelles Video mit Bildern aus dem

NSG-Zachariassee und der Tonkuhle Esbeck


Juli 2016: Mitgliederwerbung: Bericht im "Wochentipp" 20.7.2016


NABU-Mitgleiderwerbung. Bericht im Wochentipp 20.7.2016


Juli 2016: Mitgliederwerbung startet in Lippstadt


Unsere Mitglieder sind die Kraft, die uns vorantreibt. Sie machen unseren Erfolg erst möglich. Jedes einzelne Mitglied stärkt unsere Stimme, verleiht uns politisches Gewicht und schafft finanziellen Spielraum, den wir für unsere Arbeit brauchen. (Bernhard Kamp)

Junges Team wirbt neue NABU-Mitgleider im Kreis Soest

Bei einem gemeinsamen Frühstück im Landgasthof Kemmers in Lippstadt macht sich das junge Werbe-Team unter Leitung von Boris Faupel (4. v.l.) mit seinen Aufgaben vertraut. NABU-NRW Geschäftsführer Bernhard Kamp (2. v.l.) war eigens aus Düsseldorf angereisten, um die Gruppe zu begrüßen und über die Aufgaben und Strukturen des NABU zu informieren. Peter Hoffmann (1.v.l.) gab eine Übersicht über die Aufgaben des NABU vor Ort und informierte ausführlich über den Arten -und Biotopschutz im NSG-Zachariassee. Die NABU-Ortsgruppe Lippstadt betreut das Schutzgebiet seit 25 Jahren im Auftrag des Kreis Soest. Unterstützt wurde er von Reinhold Lodenkemper (12. v.l.), Geschäftsführer des NABU-Kreisverbandes.

Juli 2016:

Wir haben die 75.000 geknackt! ...


75.000stes Mitglied im NABU-NRW kommt aus dem Kreisverband Soest!

75.000stes Mitglied NABU-NRW

Mit einem NABU-Präsentkorb und einem Besuch bei Familie Dombach in Lippstadt bedanken sich Bernhard Kamp, Geschäftsführer des NABU-NRW und Peter Hoffmann, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes für die Unterstützung. Wir haben die 75.000 geknackt! Jedes Mitglied stärkt die Stimme des NABU und verleiht uns politisches Gewicht im Kampf für mehr Natur- und Artenschutz. Danke, für euer Vertrauen und eure Unterstützung , so der Landesgeschäftsführer Bernhard Kamp.

Juni 2016:

Große Mausohren auf Haus Düsse


NABU verleiht die erste Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ für den Kreis Soest

Mit der Auszeichnung des Versuchs- und Bildungszentrums der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ´Haus Düsse´ verleiht der NABU NRW heute die erste Plakette ´Fledermausfreundliches Haus´ im Kreis Soest.

NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck überreichte dem Leiter von Haus Düsse, Dr. Arne Dahlhoff, die Plakette mit der dazu gehörenden Urkunde und bedankte sich für das den Fledermäusen seit Jahrzehnten gewährte Wohnrecht.

Auf dem Dachboden des Haupthauses befindet sich eine Wochenstube des Großen Mausohrs. „Die Mausohrenkolonie dürfte uralt sein. Bereits vor etwa 40 Jahren hab ich davon erfahren und die Kolonie seitdem kontrolliert“, so Dr. Henning Vierhaus, Fledermausexperte der ABU im Kreis Soest. Etwa 40 Fledermaus-Weibchen gebären hier jedes Jahr ihre Jungtiere und ziehen sie groß. (Pressemitteilung NABU-NRW)

November 2015:


25 Jahre NABU Kreis Soest

Jubiläumsfeier in Lippstadt

NABU Kreis Soest 25 Jahre: VernissageVernissage unserer Foto- und Kunstausstellung zusammen mit der Künstlerin Antje Prager-Andresen. Ihr Beitrag nature morte zeigte Malereien und Collagen, inspiriert von der Natur und ihrem Vergehen. Reinhold Lodenkemper und Peter Hoffmann (NABU) zeigen Fotografien aus dem Naturschutzgebiet. Die Vernissage im Josefshaus Lippstadt war gut besucht. Norbert Feldhues, Organisator der Flurgalerie, eröffnete die Veranstaltung. Dazu gab es einführende Beiträge von den Fotografen und der Künstlerin. Unter den Gästen: Josef Thumbrinck (NABU-Landesvorsitzender), Marlies Stotz (M.d.L.), Christof Sommer (Bürgermeister Lippstadt), Vertreterinnen und Vertreter der Abteilungen für Landschaft und Natur bei der Bezirksregierung Arnsberg und der Kreisverwaltung Soest uva.

NABU Soest: 25Jahr Feierv.L.: Elena Hoffmann (NABU), Geoffrey McMullen, Veronica Lodenkemper (Förderverein Josefshaus), Luise hauswirth und Dr. Hennig Vierhaus (Biologische Station ABU)

Nach der Vernissage gab es einen Empfang mit vielen Gästen, Grußworten und Glückwünschen für die Zukunft. Mit kurzen Videoclips gab es einen Rückblick durch unser Bildarchiv. Besonders erfreut waren wir über das Wiedersehen mit Geoffrey McMullen, einem engagierten Mitstreiter der ersten Jahre, der heute im Süden von England lebt und eigens angereist war.

NABU 25Jahr-Feier

NABU Kreis Soest: Karl Beleke

Besondere Anerkennung fand unser ältestes NABU-Mitglied: Karl Beleke aus Warstein (Foto von 1997) ist mit 86 Jahren noch immer kämpferisch, wenn es um den Schutz des Trinkwassers in den Steinbruch-Gebieten oder um den Erhalt eines naturnahen Waldes geht.

25 Jahre NABU Kreis Soest

v. l.: Prof.Heinrich Münz (BUND), Marlies Stotz (M.d.L.), Otto Brand (Ortsvorsteher Lipperode), Joachim Drücke (ABU-Biostation), Reinhold Lodenkemper, Peter Hoffmann (NABU-Kreis Soest), Josef Thumbrink (NABU-NRW)

Wir bedanken uns für die anerkennenden Worte, Präsente und die Glückwünsche (Peter Hoffmann für den NABU Kreis Soest)


Links und Downloads:
Lipperode natürlich....: in unserer

Mediathek


Presseberichte zum 25jährigen NABU-Jubiläum

Wochentipp Bericht
Der Patriot (Interview mit NABU-Vorsitzenden)
Der Patriot (Bericht Vernissage)
Der Patriot (Bericht Jubiläumsfeier)

29.10.2014 Naturschutz Digital -

ein Wettbewerb der Bezirksregierung Arnsberg. Mit unserem Beitrag zur Online-Anbindung der Beobachtungshütte haben wir einen 2. Preis erhalten, dotiert mit 500,00EUR.

28.10.2014

Vormittags gegen 10:00 Uhr kommen mehr als 300 Graugänse an den Zachariassee. Mit ihnen ziehen ein paar Sattgänse herum - deutlich an den unterschiedlichen Rufen zu erkennen. Die ersten Kranichgruppen überfliegen die Region. Am Abend kreisten etwa 40 über das Schutzgebiet, überlegten es sich aber dann anders und zogen weiter nach Westen - eine gute Entscheidung, so sind sie noch trockenen Flügels nach Frankreich gekommen...


31.Oktober 2014, Jahreshauptversammlung, 17:15Uhr, Altes Gasthaus Voss , Lippstadt-Lipperode

Nicht nur für Mitglieder - alle am Naturschutz interessierten sind eingeladen!

September 2014

Beobachtungshütte neu ausgestattet Umwelt- und Naturschutzkommunikation: Die (fast) 25 Jahre alte Beobachtungshütte am Bleidiger Weg in Lipperode ist mit neuen Bildtafeln ausgestattet! An drei Seiten durchgängig sind jetzt fotorealistische Landschaftsbilder zu sehen. Die sog. Foto-Composings sind digitale Montagen aus einer riesigen Menge an Einzelfotos von den NABU-Mitarbeitern Reinhold Lodenkemper und Peter Hoffmann. Die Bildtafeln sind mit QR-Codes versehen, so dass mit einem Smartphone sofort umfangreiche Informationen und Erläuterungen zu den Bildern und zum NSG abgerufen werden können. Die neue Ausstattung wurde vollständig vom NABU-Soest finanziert und umgesetzt. Mit einem Klick ins Bild zur Beobachtungshütte           schauen Sie mal rein.... zur InfoPoint-Seite

noch mehr Themen:

Umwelttag in Lippstadt mit Schauspieler Peter Trabner

Das von ihm entwickelte Theaterstück "Der Tod des Empedokles" ist ein Ein-Personen-Stück. "Ich brauche für die Aufführung nur einen Baum", so P. Trabner. Hier zeigt er sich wütend über die Macht der Lebensmittelkonzerne und die sklavische Ausbeutung der Entwicklungsländer, die unseren Wohlstand ermöglicht.

Bericht im Lippstädter Kulturblog                     zur Online-Bildergalerie